Hallo,
neben dem Thema Virtualisierung beschäftige ich mich noch viel mit Oracle Grid-Infrastructure und Nagios.
Ich habe mir heute mal die Zeit genommen und ein entsprechendes Plugin geschrieben.

Getestet habe ich das Skript mit Oracle Restart 11.2.0.3 und Grid-Infrastructure 11.2.0.3. Es wird mindestens die Version 11.2.0.1 benötigt, da mit der Grid-Infrastructure die Syntax von crsctl grundlegend geändert wurde.

Folgende Punkte werden im Plugin berücksichtigt:

Im Kopfbereich des Plugins befindet sich ein Beispiel für die sudo-Konfiguration

Parallel habe ich das Plugin auf http://exchange.nagios.org eingereicht, warte dort aber noch auf die Veröffentlichung.

Gruß
Thorsten

Update: 23.01.2012
Das Plugin steht nun auch auf Nagiosexchange zur Verfügung:
http://exchange.nagios.org/directory/Plugins/Clustering-and-High-2DAvailability/Check-Oracle-Grid-2DInfrastructure-or-Oracle-Restart/details

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Hallo,

als Ergänzung zum Artikel von Sven , habe ich ein Shellskript geschrieben, das den Einsatz vom LVM deutlich einfacher werden läßt.

Ich persönlich bevorzuge die Variante, auf den Festplatten immer eine Partition zu erzeugen, auch wenn das unter LVM nicht zwingend erforderlich ist. Solltet Ihr mal in den Genuß von Oracle ASM kommen, wird schnell klar, warum Partitionen sinnvoll sind.

Der Punkt ist, wie man die Festplatten von LVM und ASM noch unterscheiden soll, wenn keine Partitionen angelegt wurden. Hier kann man sich sehr schnell Daten zerstören, wenn auf der falschen Platte gearbeitet wird. Es sollte darauf geachtet werden, das die Partitionen einen sinnvollen Partitionstyp haben. Dann kann mittels 'fdisk -l' sehr leicht erkannt werden, wofür welche Festplatte genutzt wird. Mit 'pvs' sieht man zwar auch die Physical-Volumes aber wenn ich ein Physical-Volume mittels pvcreate beschreibe das zu ASM gehört, ist das Chaos perfekt...

Bei mir gibt es keine Festplatten ohne Partitionen bzw. Partitionstabellen mehr!

Einen Nachteil darf man dabei aber nicht vergessen. Es gibt Probleme, wenn man eine Festplatte vergrößern möchte, da dann die Partitionstabelle geändert werden muß, was zur Laufzeit meist nicht möglich ist, wenn noch ein File-Handle auf der Festplatte oder einer zugehörigen Partition vorhanden ist.

Dieser Nachteil ist bei genauer Betrachtung kein Problem, da unter Oracle-ASM oder LVM eine Volume-Gruppe durch zusätzliche Platten erweiterbar ist. Grundsäzlich empfehle ich das Ergänzen von Festplatten vor dem Erweitern, da bei letzterem schon einige Daten-GAUs passiert sind...

Nun zum Skript. Was macht das?

prüfe ob eine Partitionstabelle auf dem Device vorhanden ist.
Falls ja, wird die Festplatte nicht verändert. Es könnte ja sein, das man beim Device einen Fehler gemacht hat...
prüfe mittels blkid ob etwas 'brauchbares' auf der Platte vorhanden ist - könnte ja jemand ein Filesystem ohne Partition angelegt haben
Lege eine 1. primäre Partition an
Erzeuge ein physical Volume auf der Partition
Prüfe ob eine Volume-Gruppe mit dem Namen vorhanden ist
ja, erweitere die bestehende Volume-Gruppe
nein, lege eine neue Volume-Gruppe an

Wie sieht das in der Prayis aus?

Neue Volume-Gruppe erzeugen:

[sourcecode language="bash"][root@rac1 fdisk]# ./sfdisk_lvm_vg.sh /dev/xvdj testvg

Disk /dev/xvdj: 652 cylinders, 255 heads, 63 sectors/track
/dev/xvdj: unrecognized partition table type
Old situation:
No partitions found
New situation:
Warning: The partition table looks like it was made
for C/H/S=*/181/40 (instead of 652/255/63).
For this listing I'll assume that geometry.
Units = sectors of 512 bytes, counting from 0

Device Boot Start End #sectors Id System
/dev/xvdj1 2048 10485759 10483712 8e Linux LVM
/dev/xvdj2 0 - 0 0 Empty
/dev/xvdj3 0 - 0 0 Empty
/dev/xvdj4 0 - 0 0 Empty
Successfully wrote the new partition table

Re-reading the partition table ...

Creating a Label for LVM on /dev/xvdj1
Writing physical volume data to disk "/dev/xvdj1"
Physical volume "/dev/xvdj1" successfully created
Check for an existing Volume-Group
Volume group "testvg" not found
Volume group "testvg" successfully created
Change the maximum number of physical disks for the new Volume-Group
Volume group "testvg" successfully changed[/sourcecode]

Bestehende Volume-Gruppe erweitern:

[sourcecode language="bash"][root@rac1 fdisk]# ./sfdisk_lvm_vg.sh /dev/xvdi testvg

Disk /dev/xvdi: 65270 cylinders, 255 heads, 63 sectors/track
/dev/xvdi: unrecognized partition table type
Old situation:
No partitions found
New situation:
Units = sectors of 512 bytes, counting from 0

Device Boot Start End #sectors Id System
/dev/xvdi1 2048 1048575999 1048573952 8e Linux LVM
/dev/xvdi2 0 - 0 0 Empty
/dev/xvdi3 0 - 0 0 Empty
/dev/xvdi4 0 - 0 0 Empty
Successfully wrote the new partition table

Re-reading the partition table ...

Creating a Label for LVM on /dev/xvdi1
Writing physical volume data to disk "/dev/xvdi1"
Physical volume "/dev/xvdi1" successfully created
Check for an existing Volume-Group
Volume group "testvg" successfully extended[/sourcecode]

Das Skript benötigt sfdisk, das unter OracleLinux, RHEL und SLES11 (andere Distributionen habe ich nicht geprüft) automatisch mit installiert wird.

[bash]
#!/bin/bash
# $Id: sfdisk_lvm_vg.sh 633 2013-01-19 19:50:41Z tbr $
#
# (c) Thorsten Bruhns (tbruhns@gmx.de)

# This program is free software; you can redistribute it and/or modify
# it under the terms of the GNU General Public License as published by
# the Free Software Foundation; either version 2 of the License, or
# (at your option) any later version.
#
# This program is distributed in the hope that it will be useful,
# but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
# MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE. See the
# GNU General Public License for more details.
#
# You should have received a copy of the GNU General Public License
# along with this program; if not, write to the Free Software
# Foundation, Inc., 59 Temple Place, Suite 330, Boston, MA 02111-1307 USA

# ICH UEBERNEHME KEINE GARANTIE FUER DIE FUNKTION DES SKRIPTES
# FALSCHES ANWENDEN KANN ERHEBLICHEN DATENVERLUST NACH SICH ZIEHEN!

# Das Skript erzeugt auf einem Device eine 1. primaere Partition
# ueber den gesammten Bereich mit dem Typ LVM
# Disk Alignment wird dabei beruecksichtigt.
# sfdisk muss als Befehl verfuegbar sein!
#
# Im Anschluss wird eine Volume-Gruppe angelegt. Sollte die Gruppe
# bereits vorhanden sein wird sie entsprechend erweitert.
#
# ACHTUNG!!!
# Eine Disk ohne Partition wird dabei ueberschrieben. Disks mit
# bestehenden Partitionen werden nicht veraendert!
#
# Parameter 1: Device fuer sfdisk
# Parameter 2: Name der Volume-Gruppe

# todo: Ueberpruefung mittels blkid zur Sicherrung das kein Device genutzt wird!

set_env()
{
# we need 2 parameter!
if [ ${#} -ne 2 ]
then
echo " "
echo `basename $0`" <physical Device> <Volume-Group>"
echo " "
echo "Example: "`basename $0`" /dev/xvds testvg"
echo " "
echo "This script creates a 1st primary partition on given disc for LVM when no partition table is existing"
echo "The partition will labeled for LVM after then."
echo "Finaly we create a Volume-Group with the new partition or extend an existing Volume-Group"
exit 99
fi
sdpartition=${1}
volumegroup=${2}

pvpartition=${sdpartition}1

}
do_create_pv()
{
# check for an existing partition
# sfdisk prints the device only 1 times when no partition-table is existing
countpart=`sfdisk -lR ${sdpartition} | grep ${sdpartition} | wc -l`
if [ ${countpart:-0} -eq 1 ]
then
# todo!!
blkid ${sdpartition} > /dev/null
retcode=${?}
if [ ${retcode} -eq 0 ]
then
# found a valid filesystem or something else
# => we can't create a parti tion table here
echo "blkid (blkid ${sdpartition}) found something on "${sdpartition}
echo "Aborting script!"
exit 20
fi

pvdisplay ${sdpartition} > /dev/null 2>&1
if [ ${retcode} -eq 0 ]
then
# We found a valid physical volume on the disc!
echo "Valid Label for LVM found on "${sdpartition}
echo "Aborting script!"
exit 30
else
# we have no physical volume on this disc!

# => We can create a partition!
echo "2048,,8e"|sfdisk -uS -q --force ${sdpartition}
if [ ${?} -eq 0 ]
then
blkid -g
# sleep 2 seconds, because SLES11 SP2 doesn't find the partition for pvcreate
sleep 2

# we only create a physical volume when sfdisk was able to create the partition!
# we can create the physical volume on the new partition
echo "Creating a Label for LVM on "${pvpartition}
pvcreate ${pvpartition}
fi
fi
fi
}

do_make_vg()
{
# is the device for LVM a block-device?
if [ ! -b ${pvpartition} ]
then
echo "Cannot work on Volume-Group "${volumegroup}" because partition "${pvpartition}" is not a block device!"
echo "Skript aborted!"
exit 10
fi

# extend existing Volume Group or create a new one
echo "Check for an existing Volume-Group"
vgdisplay ${volumegroup} > /dev/null 2>&2
retcode=${?}
if [ ${retcode} -eq 0 ]
then
# Volume Group exists!
vgextend ${volumegroup} ${pvpartition}
else
# creating a new Volume Group
vgcreate ${volumegroup} ${pvpartition}
# change max number of physical volumes for the new volume group
echo "Change the maximum number of physical disks for the new Volume-Group"
vgchange ${volumegroup} -p 0
fi
}

set_env ${*}
do_create_pv
do_make_vg

[/bash]

Update: 15.01.2013
Im Rahmen einer Diskussion bekam ich noch den Tipp mit blkid. So erreicht man eine höhere Sicherheit vor dem Überschreiben von möglicherweise genutzten Partition.

Viel Spaß

Thorsten

VMware hat das PowerCLI 5.0 Poster veröffentlicht.

Nähere Informationen gibt es hier: http://blogs.vmware.com/vipowershell/2011/09/powercli-poster-v50.html,

image

Hier der Link: http://communities.vmware.com/message/1822207#1822207

Direktlink zum Download: http://communities.vmware.com/servlet/JiveServlet/download/1821950-70918/VMware%20Management%20with%20PowerCLI%205.0.pdf

Sehr schöne Übersicht!

Jippi, das Buch ist da, mal schauen wie es so ist und ob ich es damit hinbekomme PowerCLI zu lernenSmiley mit geöffnetem Mund

 

Foto

Hier der Link zum Buch @Amazon: Amazon Shop

Viele Grüße

Da ich zur Zeit ein bisschen mit Power Shell rumspiele und es mich sehr Nervt, wenn ich eine Ausgabe mache aber die Namen andauernd gekürzt werden, hier die Lösung für mein Problem

Um die Anzeige bei diversen Ausgaben richtig anzuzeigen:

Beispiel ohne Parameter:



Beispiel mit Parameter:

 

get-vm Admin-VM-* | ft -autosize

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